Datenmodelle

Bei den Geodaten wird eine Trennung zwischen der Datenstruktur, dem Dateninhalt und dem Datentransfer (jegliche Arten von Ausgabe wie z.B. Visualisierung, Ausdruck, Formatumwandlung etc.) angestrebt. Das Datenmodell beschreibt die Datenstruktur und beinhaltet nur ein Schema, wie Daten zu erfassen sind (Datenschema). Es wird unabhängig von den konkreten Daten erstellt. Die Inhaltsdaten werden dann anschliessend gemäss dem zu Grunde liegenden Datenmodell erfasst. Bei dieser Methodik spricht man vom sogenannten Model Driven Approach (MDA), d.h. es gilt: Zuerst modellieren, dann erfassen!

Seit dem 1. Juli 2008 ist das Geoinformationsgesetz (GeoIG) in Kraft. Das Ziel des GeoIG ist es, die breite Nutzung von Geoinformationen für Behörden, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu ermöglichen. Zu diesem Zweck müssen Geodaten rasch, einfach, in der erforderlichen Qualität sowie zu angemessenen Kosten zur Verfügung stehen. Das GeoIG verpflichtet die zuständigen Stellen des Bundes und der Kantone, die Geobasisdaten in ihrem Zuständigkeitsbereich zu harmonisieren und minimale Geodatenmodelle sowie Darstellungsmodelle für die einzelnen Geobasisdatensätze zu erstellen respektive die Geobasisdaten in diesen Modellen bereit zu stellen.
Eine Übersicht der minimalen Geodatenmodelle (MGDM) welche in Kraft resp. in Anhörung sind, geben die folgenden Dokumente:

-    Übersicht_MGDM.pdf
-    Übersicht_MGDM.xlsx

Links und Informationen

Datenmodelle werden in der Regel in INTERLIS (SN612030, SN612031, www.interlis.ch) im Referenzmodell der GIS Daten AG erstellt. Bei der GIS Daten AG werden neben den Modellen in der Regel auch Erläuterungen zum Datenmodell und weitere Dokumente herausgegeben, die dem Verständnis des Modelles dienen.

Alle Datenmodelle können bei Bedarf bei der GIS Daten AG bestellt werden unter:
domenico.caruso@gis-daten.ch oder Telefon 041 618 61 34.